Stille Geburten (Süderende)
Auf allen drei Föhrer Friedhöfen gibt es eine Ruhe- und Gedenkstätten für Kinder, die nie lebend das Licht der Welt erblickt haben.
Geschaffen wurden die Steine vom Inselsteinmetz Marcus Thiessen, der wieder einmal große Kreativität zeigte. Er teilte ein großes Stück Quarz-Sandstein „Bogenfels“ in drei gleiche Teile und achtete dabei darauf, dass Farbgebung und Maserung einheitlich verliefen. Im oberen Bereich finden sich jeweils drei Bögen mit unterschiedlicher Struktur, die sowohl die Kirchengemeinden Föhrs wie auch die Grundfarben des Regenbogens symbolisieren.
Hauptelement der einzelnen Teile ist eines der auf Föhr sehr verbreiteten Zeichen für Glaube (Kreuz), Liebe (Herz) und Hoffnung (Anker) als Sinnbild der unterschiedlichen Zugänge zur Trauer.
Ende November 2007 wurden die drei Steine aufgestellt und ihrer Bestimmung übergeben. Auf jedem der drei Inselfriedhöfe fand ein Teil des Kunstwerkes seinen Platz.
Den Anker als Symbol der Hoffnung finden wir hier auf dem Friedhof St. Laurentii in Süderende.
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