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bis 1699 1700 - 1799 1800 - 1899 1900 - 1999 ab 2000



bis 1699

ca. 4000 - 1800 v. Chr.

  • Die ersten sesshaften Ackerbauern siedeln sich im Gebiet von Föhr an. Das heutige Wattenmeer ist zu diesem Zeitpunkt noch festes, zum Teil dicht bewaldetes Land

ca. 1800 - 500 v. Chr.

  • Bronzezeit. Aus dieser Zeit stammen die meisten heute sichtbaren Grabhügel auf Föhr

ca. 800 - 1000 n Chr.

  • Wikingerzeit. Aus dieser Zeit sind Gräberfelder bei Hedehusum und Süderende erhalten geblieben

1231

  • Erste Erwähnung der Insel Föhr im "Erdbuch" des Königs Waldemarr II von Dänemark

1240

  • Die heutige Kirche St. Johannis in Nieblum und die St. Laurentii Kirche in Süderende werden in einem Kirchenverzeichnis erwähnt
  • Der Turm der St. Nicolai Kirche in Boldixum wird (vermutlich) errichtet

1336

  • Nieblum wird erstmals erwähnt

1360

  • Erstmalig wird ein Geistlicher von St. Nicolai in Boldixum urkundlich erwähnt. Er heißt Arfastus
  • 08.11. Utersum wird erstmals urkundlich erwähnt,

1362

  • Eine große Sturmflut (1. grote Mandränke - auch Marcellusflut genannt) trennt am 16. Januar die bisher nur durch Priele getrennten Inseln Föhr, Amrum und Sylt. Vermutlich kommen mehr als 100.000 Menschen ums Leben
  • Der Ritter Klaus Limbeck wird vom dänischen König Waldemar Atterdag mit den Inseln Föhr, Sylt und Amrum belehnt. Er lässt sich an der heutigen Lembecksburg nieder

1374

  • Nach Zwistigkeiten belagert König Waldemar mit verbündeten Friesen die heutige Lembecksburg und vertreibt Ritter Klaus Limbeck

1386

  • Graf Gerhard IV von Holstein erhält die Westerharde Föhr mit Amrum und das Listland als Lehen
  • Graf Heinrich II erhält das Herzogtum Schleswig (darin eingeschlossen Osterland-Föhr) als Lehen

1426

  • Die "Siebenhardenbeliebung", die erste schriftliche Festlegung des bisher nur mündlich weitergegebenen Gewohnheitsrechtes der Friesen, wird in St. Nikolai in Boldixum durch die Abgesandten der Inselharden beschlossen und schriftlich niedergelegt.

1435 – 1721

  • Föhr ist politisch in Westerland-Föhr und Osterland-Föhr getrennt

1462

  • Hedehusum wird erstmals in Dokumenten erwähnt
  • Das bisher namenlose Midlum erhält seinen Namen

1463

  • Boldixum (Bualegsem) wird erstmalig als Boldichsum in einem Jahrbuch des Bischofs zu Schleswig erwähnt
  • Goting (Guating) wird erstmals urkundlich erwähnt

1464

  • Erste Erwähnung einer Mühle in Wrixum (Erbpachtmühle des Königs)

1492

  • Der erste Deich (im Norden der Insel) wird gebaut

1509

  • Im "Zinsbuch des Schleswiger Bischof" werden Oldsum unter dem Namen Alnersum und Toftum unter dem Namen Tuftum erwähnt
  • St. Nicolai in Boldixum wird ausdrücklich als selbständige Pfarrkirche bestätigt

1598

  • Durch den Brand der Kirche St. Johannis in Nieblum wird das Kirchenarchiv mit unersetzlichen Dokumenten vernichtet

um 1600

  • "By de Wycke" entstehen die ersten Fischerhütten und legen damit den Grundstein für das heutige Wyk

1601

  • Der Wyker Gastwirt Hans Nickels Gunnen muss als Erster eine jährliche "Krogheuer" von 24 Schilling bezahlen

1617

  • In Alkersum wird "Haus Olesen" - heute das älteste Haus Nordfrieslands - gebaut

1618

  • Die Kanzel der Nieblumer Kirche St. Johannis, ein Werk des Flensburger Meisters Heinrich Ringerink (Ringering), wird fertig gestellt. Der Midlumer Schiffer und Ratsherr Rörd (Rauert) Arfsten stiftet für die Kanzel zehn holländische Gulden. Er gilt als zweitreichster Mann der Insel

1622

  • Im Frühjahr kommen 22 Menschen bei einem Schiffsunglück zwischen Dagebüll und Wyk ums Leben

1637

  • Petrejus Sax erwähnt "die frische, gesunde Luft, welche den Menschen gute, gesunde Leiber gegeben"

1638

  • Wyk wird in einem Steuerverzeichnis von Tondern bereits als eigenständiger Ort aufgeführt

ca. 1650 - 1780

  • Walfangzeit der Föhrer Friesen

1660

  • Die Bockwindmühle in Wrixum wird bei einem Sturm umgeweht. Müller Pay Andresen kommt dabei ums Leben


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