Ringreiten
In den Sommermonaten ist Ringreiten angesagt auf Föhr. Die Ursprünge dieses Sports reichen bis in das 14. Jahrhundert zurüc und die Regeln sind relativ schnell erklärt:
Zwischen zwei rund vier Meter hohen Pfählen hängt an einem Seil – und durch einen Magneten gesichert – ein Ring, der vom jeweiligen Reiter im Galopp mit Hilfe einer 1,40 Meter langen Lanze zu treffen und aufzuspießen ist. Von Durchgang zu Durchgang werden die Ringe kleiner und der letzte Ring, der Königsring, hat gerade mal die Größe einer 2-Cent-Münze. Sieger ist der Reiter (die Reiterin) mit den meisten und kleinsten Ringen. Er (Sie) wird zum Ringreitkönig (der Ringreitkönigin) gekürt.
Derzeit gibt es vier Ringreitervereine auf Föhr mit mehr als 120 Reitern:
- Frauenringreiter (rote Jacken)
- Mitteldörfer-Ringreitverein (schwarze Jacken)
- Osterland Föhrer Ringreitverein (grüne Jacken)
- Westerlandföhrer Ringreiterverein (weiße Jacken)
Die Mitglieder messen sich jedes Jahr in vereinsinternen Wettkämpfen, bevor beim großen Bundesringreiten die Besten der Insel gekürt werden.