Watt
Seit tausenden von Jahren wiederholt sich zweimal täglich an der Küste von Föhr (und nicht nur hier) das Naturereignis von Ebbe und Flut.
Hier im Watt kann man bei Niedrigwasser auch als Urlauber Faszinierendes beobachten und eine Vielzahl von Lebewesen erkennen:
Rund 40 Pierwürmer bevölkern einen Quadratmeter Watt und jeder von ihnen verdrückt 25 kg Sand pro Jahr und sorgt damit für eine Lockerung und örtliche Belüftung des Wattbodens. Alle zusammen wälzen das gesamte Watt einmal im Jahr um.
Von den kleineren Lebewesen (mit dem Auge nicht oder nur sehr schwer zu erkennen) leben bis zu 40.000 Schlickkrebse, bis zu einer Million Wattschnecken und bis zu 10 Millionen Algen auf einem Quadratmeter Wattboden.
Bei eigenen, nicht geführten Wattwanderungen sollte man immer Sicherheitshinweise beachten:
- nie bei auflaufendem Wasser zu einer Wattwanderung starten
- der günstigste Beginn liegt zwei Stunden vor Niedrigwasser
- merken Sie sich unbedingt den Zeitpunkt des Niedrigwassers
- berechnen Sie die Zeit des Rückweges, bevor Sie loswandern
- bei Flut laufen die Priele schnell voll und können Ihnen den Rückweg abschneiden.
- Liegt nach Niedrigwasser noch ein Priel zwischen Ihnen und dem Festland, treten Sie sofort den Rückweg an
- melden Sie sich immer bei jemanden ab und später wieder an
- denken Sie an geeignete Kleidung
- gehen Sie keinesfalls bei Dämmerung, Dunkelheit, Sturm, Nebel oder Gewittergefahr ins Watt
- beachten Sie die Schutzzonen des Nationalparks und betreten Sie diese Zonen nicht
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